FAQ

Frequently Asked Questions

Häufig gestellte Fragen…

Welche Professionen sind nötig und was tun diese? Bzw. wo beginnt die Arbeit von CURAplus.

ANTWORT: Für die Pflege von beatmeten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen braucht es #mehralspflege! Ein multiprofessionelles – interdisziplinäres Betreuungsteam ist das Um und Auf bei der häuslichen Intensivpflege. Pflege, Mediziner, Therapeuten.   Pflege ist mehr als warm – satt – sauber! Das Team von CURAplus stellt ein auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Versorgungskonzept zusammen. Mit dem Ziel der bestmöglichen Unterstützung und maximal möglichen Reduktion der Beatmungsdauer- und Intensität (sofern die Erkrankung dies zulässt!).   CURAplus ist #mehralspflege. Als zentraler Ansprechpartner für Betroffene und Angehörige, Kliniken und Gebietskörperschaften, sehen wir unsere Arbeit als Schnittstelle zwischen allen involvierten Personen und Einrichtungen. Insofern beginnt die unsere Betreuung bereits frühzeitig im Krankenhaus. CURAplus nimmt einen großen Teil organisatorisch notwendiger Tätigkeiten ab, um einen reibungslosen und optimalen Ablauf der Entlassung nach Hause zu gewährleisten. Sie können sich auf Ihre Angehörige bzw. Klienten konzentrieren – WIR übernehmen den Rest.

  • Organisation von Heil- und Hilfsmittel
  • Unterstützung bei Behördenwegen und Anträgen
  • Planung der Überleitung nach Hause
  • Vorbereitung des häuslichen Umfelds
  • Transportbegleitung

Kann man eine Entwöhnung zu Hause fortsetzen?

ANTWORT: Die Entwöhnung (weaning) von der Beatmung kann unter Umständen (professionelles Intensivpflegepersonal!) zu Hause fortgesetzt werden. Dafür benötigt es allerdings besonders ausgebildetes, speziell geschultes Personal einerseits und das technische Equipment andererseits. CURAplus hat pro Bundesland mindestens ein mobiles Blutgasanalysgerät zur Verfügung. Damit kann die Beatmungsqualität und -einstellung exakt auf die Normblutgaswerte angepasst werden. Nach Anordnung des/der betreuenden ÄrztInnen verwenden wir sogenannte #weaningprotokolle, um die Beatmungsentwöhnung zu Hause fortzuführen. Zukünftig wird es uns möglich sein, Beatmungs-, Vital- und Blutgasparameter datensicher an die betreuende Klinik in Echtzeit zu übermitteln. Damit kann CURAplus noch effektiver an Ihrem Fortschritt bei der Beatmungsreduktion arbeiten…  

Wie werden beatmete Menschen in Deutschland gepflegt?

ANTWORT: Die Finanzierung der Pflege von invasiv beatmeten Menschen ist selbstverständlich. Jeder Betroffene, egal ob Kind/Jugendlicher oder Erwachsener bekommt fachpflegerische Unterstützung – 24 Stunden am Tag. Auch in Österreich ist die Finanzierung der Fachpflege eine Pflichtleistung. Das heißt, dass für Betroffene und deren Angehörige keine Kosten entstehen (dürfen). Das Team von #CURAplus unterstützt Sie dabei…

Welche Strukturen müssen wir schaffen?

ANTWORT: Für eine optimale Versorgung von invasiv beatmete Menschen bedarf es …#mehralspflege! Derzeit (Stand Februar 2018) gibt es in Österreich keine Einrichtung für die (Früh-)Rehabilitation von beatmungsabhängigen Menschen! Im Bereich der Kinder- und Jugendlichenpflege gibt es keine adäquaten, für die dauerhafte Unterbringung geeigneten stationären Einrichtungen. Sei es für den Übergang von der Intensivstation in die häusliche Pflege, vorübergehende Entlastung der Angehörigen oder fehlenden Möglichkeit der Pflege zu Hause – professionelle stationäre Strukturen fehlen derzeit gänzlich (Stand Februar 2018). Abgesehen vom Bundesland Kärnten gibt es derzeit keine flächendeckende, professionelle Pflege für beatmete Kinder und Erwachsene. Es muss den Angehörigen und Betroffenen zumindest ein Mindestmaß (160h/Monat) kurzfristig und unbürokratisch zur Verfügung gestellt werden.   Die fälschlich “24h-Pflege” genannte Personenbetreuung, ist für die PFLEGE von beatmeten Kindern und Erwachsenen weder fachlich noch rechtlich dazu befugt! Das Qualifikationsniveau ist dem einer Heimhilfe (160h Ausbildung) gleichzusetzen.   Das Team von #CURAplus berät Sie hierbei gerne…

Welches Personal ist geeignet für die Heimbeatmungspflege?

ANTWORT: Ideal und optimal sind diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonen mit abgeschlossener Sonderausbildung für (Kinder-) Intensivpflege      UND     speziellen Fort- und Weiterbildungen in der außerklinischen Intensivpflege. Zu unterschiedlich sind die Bedürfnisse und Erfordernisse in der Häuslichkeit im Vergleich zu einer Intensivstation. Steht innerklinisch sofort ein/e  (Kinder-) Intensivmediziner, sowie weitere KollegInnen zur Verfügung, ist man zu Hause auf sich alleine gestellt… In Sekundenbruchteilen müssen Entscheidung getroffen und Handlungen gesetzt werden. Dafür benötigt es Profis in der häuslichen Intensivpflege!

Brauchen beatmete Kinder spezielle Pflege?

ANTWORT: Kinder sind keine kleinen Erwachsenen! Für die Pflege und Betreuung von beatmeten Säuglingen, Kindern und Jugendlichen bedarf es mehr als fachliche Qualifikation alleine… #CURAplus versteht sich auch als Ansprechpartner für Eltern und Familie. Wir sehen unsere Aufgaben auch in der Betreuung von Angehörigen in Ausnahmesituationen und begleiten den Weg von der Intensivstation nach Hause, bis zur Entwöhnung von der Beatmungspflicht bis hin zur palliativen Betreuung am letzten Weg des Lebens. Ziel ist eine kindgerechte Betreuung, Pflege und altergerechte Unterstützung und Begleitung zu schaffen. Kindergarten – Schule – Ausbildung! Für eine Leben mit Beatmung.  

Vorteile der Intensivpflege zu Hause?

ANTWORT: Das Ziel von #CURAplus ist ein Leben mit oder trotz Beatmung so normal wie möglich zu gestalten… Verhinderung der DEPRIVATION Unter sozialer Deprivation versteht man allgemein den Zustand der Entbehrung und des Mangels an sozialen Kontakten und Interaktionen. Deshalb ist die Pflege zu Hause ein wesentlicher Bestandteil zur Vermeidung dieser. Soziale Kontakte, Freunde, Familie, Teilhabe am sozialen Leben und ein vertrautes Umfeld stellt einen wesentlichen Baustein für die positive (kindliche) Entwicklung dar. Invasive Beatmung ist eine Einschränkung, nicht mehr und nicht weniger. #CURAplus unterstützt seine KlientInnen bei…

  • Kino oder Theaterbesuchen
  • Schulbesuch
  • Unternehmung aller Art
  • Urlaubsbegleitung

…geht nicht – gibt´s nicht! Zu Hause gibt es keine Krankenhauskeime! Die Pflege zu Hause reduziert die Infektionshäufigkeit mit “Krankenhauskeimen”. Das gewohnte “Keimspektrum” in der häuslichen Umgebung stellt kein zusätzliches Infektionsrisiko dar. Deshalb: Jeder Tag zu Hause, ist ein gewonnener Tag…