HEIMBEATMUNG

HEIMBEATMUNG… Was kommt nach der Intensivstation…?

Unterschiedliche Krankheiten oder Verletzungen machen das selbständige Atmen (vorübergehend) unmöglich. Durch einen Unfall (hohe Querschnittslähmung) oder eine Erkrankung (COPD, ALS, mulitple Sklerose, neurologische Erkrankungen,..) kann die Eigenatmung teilweise oder komplett ausfallen. Diese muss dann mit einer Maskenbeatmung(nicht-invasive Beatmung) oder Beatmung über Kanüle (invasive Beatmung) unterstützt oder vollständig übernommen werden. Die Pflege von Kindern oder Erwachsenen mit invasiver Beatmung ist sehr aufwändig. Dafür ist neben einem Krankenpflegediplom eine spezielle Sonderausbildung für Intensivpflege nötig. Nicht nur aus rechtlicher Sicht (Gesundheits- und Krankenpflegegesetz) als auch fachlich.

Auf den Intensivstation wird versucht, die Abhängigkeit von der Beatmung zu reduzieren, bzw. die Eigenatmung vollständig wiederherzustellen. Funktioniert dies nicht, ist eine dauernde Atemunterstützung nötig. Man spricht hierbei von “prolonigertem respiratorischem Weaning”.

Eine Intensivstation ist weder aus baulicher, gesundheitsökonomischer, noch aus psychosozialer Sicht als Lebensraum für längere Zeit gedacht. Meist stellt sich dann die Frage: Was nun?

In Österreich gibt es derzeit nur wenige langzeitstationäre Einrichtungen für Menschen mit Beatmungspflicht. Für Kinder und Jugendliche, nicht einmal eine Einzige. Wesentlich dabei ist, dass auch rund um die Uhr Intensivpflegepersonal zur Verfügung steht. . Abgesehen davon, muss das Ziel sein, die Beatmungsabhängigkeit zumindest teilweise zu reduzieren.

Auf Intensivstationen arbeiten Pflegepersonen mit Sonderausbildung in der Intensivpflege. Die Pflege und Betreuung zu Hause beduetet allerdings einen höheren Grad an Verantwortung und Handlungskompetenz als im Krankenhaus. Die Aussage, dass es sich NUR um einen Heimrespirator handelt, ist schlichtweg nicht nachvollziehbar. In der häuslichen Pflege steht nicht ständig ein Intensivmediziner und weitere Kollegen, sowie die sämtlichen diagnostischen Geräte zur Verfügung. Daher muss das Personal über zusätzliches Wissen und Kompetenzen verfügen.

CURAplus… Mehr als Pflege…

warm, satt, sauber… ist nicht Heimbeatmungspflege! Unser Ansatz ist ein ganzheitlicher. Der/die Betroffene kennt seine Bedürfnisse oft am Besten und ist federführend in der gemeinsamen Erstellung seiner Ziele.

Die “Heimbeatmung” kann nur von einem Team optimal erledigt werden. Dazu sind Ärzte, Therapeuten, Angehörige und Betroffene, Pflegepersonen, Sozialarbeiter, Bandagisten und Medizintechnik nötig. Das Team von CURAplus stellt schon vor Betreuungsbeginn ein kompetentes Team zusammen.