Film ab! CURAplus-Veranstaltungsreihe KINO & GUTES geht weiter...

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Filmpremiere “Solange ich atme” in Niederösterreich in Krems – Wie man lebt und nicht bloß überlebt…

England 1960. Als der 30 jährige Robin Cavendish an Polio erkrankt, ist er vom Hals abwärts gelähmt und muss beatmet werden. Seine Lebenserwartung? 3 Monate!
Trotz aller Umstände gibt ihm seine schwangere Frau den nötigen Mut, um das Krankenhaus trotz Abraten der Ärzte zu verlassen. Für ihn ist klar, er will „LEBEN und nicht bloß überleben“! Diese Entscheidung ist der Meilenstein für den Fortgang einer außergewöhnlichen Lebensgeschichte, die andere dazu inspiriert das Leben trotz widriger Umstände zu feiern. Gemeinsam mit einem Oxford-Professor entwickelt Robin Cavendish im Laufe seines Lebens sogenannte „wheel chair-respirator-sets“ und revolutioniert . Er stirbt 1994 mit 64! Jahren. Doch sehen Sie selbst…

 

Am 2. Oktober wurde zum 2. Mal der Film “Solange ich atme” (2017) von unserer Seite in den österreichischen Kinos gezeigt. Dieses Mal in Niederösterreich im wunderschönen Krems. Die Filmpremiere im Kesselhaus in Krems war ein voller Erfolg und fand auch exklusiv im Rahmen des 3. Pflege Symposiums von Pflege Professionell statt. Wir danken Markus Golla für die tolle Kooperation und den hochwertigen fachlichen Austausch. Für das leibliche Wohl der Gäste und Kinobesucher wurde mit Waldviertler Spezialitäten gesorgt. – Eine herzliches Dankeschön auch hier an Robert Tesar für den tatkräftigen Einsatz!

Unser Ziel ist es, auf die Thematik “HEIMBEATMUNG/BEATMUNGSPFLEGE” in Österreich aufmerksam zu machen und Betroffenen, Angehörigen, Interessierten sowie VertreterInnen der Gesundheitsbranche und der Politik die Möglichkeit zum Austausch und der Vernetzung zu bieten.

HEUTE, fast 60 Jahre später, ist das Thema der invasiven Beatmungspflege zu Hause aktueller denn je. Die Möglichkeit trotz oder mit Beatmung zu Hause leben zu können, ist und bleibt leider noch vielen Menschen verwehrt. Wir von CURAplus möchten dies verändern. Das Land Kärnten geht als gutes Beispiel voran, die ersten Schritte sind getan! Auch in Niederösterreich ist der Bedarf an einer mobilen Pflege für beatmungspflichtige Menschen, an einer Pflege zu Hause, hoch. Denn auch sie möchten im häuslichen Umfeld, fern von sterilen Intensivstationen, gepflegt werden. 

In Österreich leben derzeit rund 500 Menschen mit lebenserhaltender Beatmung über eine Kanüle (invasive Beatmung). 30-40 Prozent davon sind Kinder und Jugendliche. Besonders in diesem Bereich besteht massiver Bedarf an Experten in der häuslichen Intensivpflege. Wir haben uns auf die Beratung, Unterstützung, Begleitung von Betroffenen und Angehörigen bereits ab der Intensivstation spezialisiert und bietet den entlassenden Stationen auch den kompletten Prozess des Entlassungs- und Überleitungsmanagement in die häusliche Pflege an. Leider fehlt in Österreich die Möglichkeit der Rehabilitation für invasiv beatmete Kinder und Erwachsene, daher versuchen wir dies so weit wie möglich, mit einem multiprofessionellen Team aus Ärzten, Therapeuten und unserer Kernkompetenz, der Intensivpflege, zu kompensieren.

Wir würden uns sehr freuen, gemeinsam mit dem Land Niederösterreich an einer Schließung der vorhandenen Versorgungslücke zu arbeiten und auch allen Niederösterreichern und Niederösterreicherinnen eine professionelle Unterstützung und Pflege im häuslichen Umfeld anbieten zu können.

Derzeit beschäftigen wir rund 50 (Kinder-)Intensivpflegekräfte in 6 Bundesländern und wir sind die stolzen Gewinner des Pflegemanagementawards 2018. Das Projekt: „Was kommt nach der Intensivstation“ wurde mit dem Sonderpreis für Innovation ausgezeichnet.

 

HIER DER TRAILER zum Film:

https://www.youtube.com/watch?v=2nvUyjA7U7M 

Stay tuned: Nächste Veranstaltung folgt…!!!

 

 

 

 

 

 

 

 

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